Die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit von Schülerinnen und Schülern Die Einführung des Trainingsraums an der Korczak RS.

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Transcript Die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit von Schülerinnen und Schülern Die Einführung des Trainingsraums an der Korczak RS.

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Die Stärkung der
Eigenverantwortlichkeit von
Schülerinnen und Schülern

Die Einführung des Trainingsraums an der
Korczak RS


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Verbale Reaktion auf Störungen
Den Namen des Schüler/ der Schülerin aufrufen

Um Ruhe bitten
Ermahnen
Mehrmals ermahnen
In der Stimme lauter werden
Schreien

Schimpfen
.........
( Den Schüler in irgendeiner Form abwerten )


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Gefühlsmäßige Reaktion auf Störungen
Sich gestört fühlen
Sich gefrustet fühlen
Ärgerlich werden

Zornig werden
Wütend werden
.........
( Sich zu emotionalen Ausbrüchen hinreißen lassen )


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- negative Interaktion Negative Interaktionskreisläufe durch ungünstige Ursachenannahmen
Der Schüler/die
Schülerin stört immer
den Unterricht
Das Kind fühlt sich in seinem
Selbstwert bedroht, weil es
spürt, dass der Lehrer nichts
von ihm hält; das ärgert es.

Der Lehrer erklärt dies damit,
dass es sich bei diesem
Schüler/dieser Schülerin um ein
trotziges, dreistes und
verstocktes Kind handelt.

Der Lehrer reagiert mit
Ermahnung und Bestrafung


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Vorteile des
Trainingsraumprogramms:
I.

Schüler können ungestört lernen

II. Lehrer können ungestört unterrichten
III. Schüler, die ständig stören, erhalten Hilfe und
Unterstützung


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Strategien zur Vermeidung von
Eigenverantwortung:
„Das wollte ich ja gar nicht!“
„Der hat angefangen!“
„Das war ich gar nicht!“
„Alle anderen machen auch solche Sachen!“
„Wir waren doch alle dabei!“
„Aber jemand hat vorher dasselbe mit mir gemacht!“
„Er hatte es verdient!“


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Hättest Du mich
vernünftig
erzogen, könnten
wir uns das hier
sparen !


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Don`t blame
me, it`s your
job to make me
behave !


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Grundregeln
1. Jeder Schüler, jede Schülerin hat das Recht auf
einen guten Unterricht und die Pflicht, diesen
störungsfrei zu ermöglichen.
2. Jeder Lehrer, jede Lehrerin hat das Recht auf
einen störungsfreien Unterricht und die Pflicht,
diesen gut zu gestalten.
3. Rechte und Pflichten von Lehrern und Schülern
müssen von allen gewahrt, respektiert und erfüllt
werden.


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Regeln für den Unterricht
Ich höre zu, wenn andere sprechen
Ich melde mich still und warte, bis ich aufgerufen werde
Ich gehe respektvoll und höflich mit Mitschüler/innen und
Lehrer/innen um und achte deren Eigentum
Ich esse nur in den Pausen und trinke nur mit Erlaubnis des Lehrers
Ich führe Privatgespräche nur in den Pausen
Ich befolge die Anweisungen des Lehrers / der Lehrerin
Ich passe im Unterricht auf und beteilige mich
Ich halte den Klassenraum sauber
Ich habe die nötigen Unterrichtsmaterialien und erledigte
Hausaufgaben griffbereit.


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Frageprozess
1. Was hast du gerade gemacht ?
2. Gegen welche Regel verstößt du mit deinem
Verhalten ?

3. Was geschieht, wenn du gegen die Regeln
verstößt ?
4. Wofür entscheidest du dich ?
5. Wenn du wieder störst, was passiert dann ?


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Zweite Störung
„Ich sehe, du hast dich entschieden, in den
Trainingsraum zu gehen.“


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+ positive Interaktion +

Der Schüler stört immer
den Unterricht
Der Lehrer unterstellt, dass es
nachvollziehbare Gründe für
die Störung gibt und bemüht
sich, diese zu verstehen.

Der Schüler fühlt sich
verstanden und ernst
genommen

Der Lehrer versucht mit
dem Schüler einen Weg zur
Vermeidung der Störung zu
finden.
Der Schüler zeigt neue Verhaltensweisen, die vom
Lehrer nicht mehr als störend erlebt werden, sondern
positive Zustimmung in ihm auslösen.


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Klassensituation

1.Störung

„Was tust du gerade ?“
„Wie lauten die Regeln ?“ etc.

kein Einlenken

Einlenken

mit den Eltern
zurück

2.Störung
Plan wird
angenommen
und Rückkehr
in die Klasse

nach Hause

„Ich sehr du hast dich entschieden
in den Trainingsraum zu gehen.“

kein Einlenken

Trainingsraum

Aushandeln
des Plans mit
dem betr.
Lehrer

Bereitschaft zur
Mitarbeit

keine Bereitschaft
zur Mitarbeit

Fragen stellen:

Verantwortliches
Denken

Planerstellung
wird verweigert

„Wie lauten die Regeln?“

Planerstellung

Störung

„Was tust du gerade ?“

etc.

Einlenken