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Schutz vor Gebärmutterhalskrebs
Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV)
Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Basel-Stadt
Überblick
Informationen zu
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Gebärmutterhalskrebs
Humane Papillomaviren (HPV)
Ansteckung und Schutz
Impfung gegen HP-Viren
Gebärmutterhalskrebs:
Was ist das für eine Krankheit?
Wie entsteht dieser Krebs?
– In der Schwangerschaft wächst das Baby in der
Gebärmutter heran
– Der Gebärmutterhals verbindet Gebärmutter mit der Scheide
Gebärmutterhals
Gebärmutterhalskrebs:
Was ist das für eine Krankheit?
Wie entsteht dieser Krebs?
– Kranke Zellen, die sich unkontrolliert teilen und zu wuchern beginnen
– Zellen der Schleimhaut verändern sich bösartig, werden zu Krebszellen
– Anzeichen für Krebserkrankung treten spät auf; Krebs kann so lange
unbemerkt bleiben
– Wird der Krebs nicht behandelt, kann er sich auch auf andere Organe
im Körper ausbreiten und zum Tod führen
Schematische Darstellung
von HP-Viren
Gebärmutterhalskrebs:
Wie häufig kommt diese Krankheit vor?
Wer ist betroffen?
Pro Jahr
– werden bei 5000 Frauen in der Schweiz Krebsvorstufen entdeckt
– erkranken 250 Frauen Schweiz an Gebärmutterhalskrebs
– sterben in der Schweiz 90 Frauen an Gebärmutterhalskrebs
– Gebärmutterhalskrebs ist weltweit zweithäufigste Krebsart bei Frauen
zwischen 15 und 44 Jahren
– Entwicklung des Krebses aus der Vorstufe dauert 10 bis 15 Jahre
Gebärmutterhalskrebs:
Was sind die Ursachen?
– Auslöser fast aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs:
Humanes Papillomavirus (HPV)
– Mehr als 100 verschiedene Virentypen
– Aber: zwei bestimmte Typen bei 70 Prozent der Frauen verantwortlich
für Gebärmutterhalskrebs
 gegen diese zwei Typen gibt es neu eine Impfung
– Übertragung der Viren findet von Mensch zu Mensch statt
– hauptsächlich durch Sexualkontakt
Gebärmutterhalskrebs:
Ansteckung mit HPV – Verbreitung
– Von 100 jungen Frauen stecken sich 70 irgendwann
mit HP-Viren an (1)
– Bei 6 von 100 angesteckten Mädchen entsteht eine
krebsartige Vorstufe (2)
– Von diesen 6 entwickelt eine junge Frau tatsächlich
Gebärmutterhalskrebs (3)
Gebärmutterhalskrebs:
Ansteckung mit HPV verhindern
– Bei Sexualkontakten immer Kondom benutzen;
schützt vor HPV
– Kondom verhindert auch Ansteckung mit Aids-Virus, Hepatitis B und
anderen Geschlechtskrankheiten
– Grösstes Risiko für Ansteckung haben Mädchen und jungen Frauen
zwischen 16 und 25 Jahren
– Zusätzlicher Schutz bietet neu auch die Impfung
– Am besten: Kombination von Kondom und Impfung
Impfung gegen HP-Viren:
Gegen was schützt die Impfung?
Wann wirkt der Schutz?
– Impfung schützt junge Frauen vor der Ansteckung mit
HP-Viren Nummer 16 und 18
– Diese zwei Virentypen sind für 70% der Fälle von Gebärmutterhalskrebs
verantwortlich
– Für einen umfänglichen Schutz sind bei Mädchen zwischen 11 und 14
Jahren zwei Dosen, sowie ab dem 15. Geburtstag drei Dosen nötig, welche
innerhalb von sechs Monaten verabreicht werden.
– Erst ein Monat nach der letzten Dosis ist Schutz vollständig
Impfung gegen HP-Viren:
Warum jetzt impfen?
– Risiko, an Krebs zu erkranken, ist durch Impfschutz viel geringer
– Mädchen und junge Frauen sollten vor dem 15. Altersjahr geimpft werden
– Oder aber, bevor eine junge Frau erste Sexualkontakte hat, um
Ansteckung mit HP-Viren zu verhindern
– Wenn man sich schon angesteckt hat, nützt Impfung
nichts mehr
Impfung gegen HP-Viren:
Impfung nur für Mädchen und junge Frauen?
Welche Nebenwirkungen hat die Impfung?
– Jungs und junge Männer: keine Impfung vorhanden
– Junge Männer können HP-Virus aber übertragen oder sich selbst
damit anstecken
– Im Allgemeinen: gute Verträglichkeit
– Möglich: Schmerzen oder Rötung an der Einstichstelle
– Sehr selten: Kopfschmerzen oder Müdigkeit
Gesunder Lebensstil:
Die Gesundheit stärken
– Gesunder Lebensstil senkt Risiko einer Krebserkrankung
– Ausgewogene Ernährung: Fünf Portionen Früchte und Gemüse täglich
– Regelmässige Bewegung, ausreichend Schlaf und Entspannung als
Ausgleich zur Schule
– Als Nichtraucherin ist Risiko einer Krebserkrankung ebenfalls tiefer
Impfung gegen HP-Viren
Impfaktion in der OS
– Die Schulärztinnen und Schulärzten impfen kostenlos gegen
 HPV
 Hepatitis B
 Starrkrampf, Diphtherie, Keuchhusten
 Kinderlähmung
 Masern, Mumps, Röteln
Impfung gegen HP-Viren
Fragen ?
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